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www.lomax-deckard.de

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Be careful what you wish for

Veröffentlicht von Alan Lomax Rick Deckard Blog auf 21. Februar 2010, 16:38pm

Kategorien: #Populäre Musik

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Ehrlich, diesmal habe ich keine Entschuldigung! Inhaltlich ist das auch ehr an mich gerichtet und wirklich, Alan, Du hast wenig Musik gehört! 

Dan Berglund’s TonBruket http://lomax.over-blog.de/article-dan-berglund-s-tonbruket--43926020.html haben die letzten Tage dominiert. Gelegentlich habe ich Midlake gehört http://lomax.over-blog.de/article-midlake-kolner-luxor-3-0-fur-die-barte-44322607.html und manchmal, wenn der Groove mich brauchte habe ich auf die Crusaders zurückgegriffen. http://lomax.over-blog.de/article-put-it-where-you-want-it-groove-crusade-the-crusaders--43933670.html. Permanent im Herzen trage ich Motorpsycho mit mir rum, http://lomax.over-blog.de/article-motorpsycho-heavy-metal-fruit--43045970.html, daran wird sich vorläufig auch erstmal nichts ändern. Wahrscheinlich gibt es keine Band auf diesem Planeten die Heavy Metal Fruit vom 2010er Kaiserstuhl stoßen wird. 

Die neue Fehlfarben-Platte Glücksmaschine kann ich wärmsten Herzen jedem empfehlen, der mit der „wahrhaftigsten“ Band Deutschlands etwas anfangen kann. Peter Heins Texte habe eine verlässliche und mitreißende Kraft. Die Band scheint jung wie eh und je. Mit dem Song Respekt? haben sie sogar eine 5 Sterne Benotung von mir bekommen. Was kein Qualitätskriterium ist, aber denkwürdig. Nun ist es aber so, dass ich mit dem Album nicht den ganzen Tag rumlaufen kann, weil dann würde ich mein Leben ändern müssen. Meine Haltung und mein Punkrockherz wieder aufflammen lassen. Derzeit möchte ich das nicht. Freue mich auf das Konzert und liebe diese Band, die mir wirklich wichtig ist. 

Bill Evans, Dave Weckels und Mark Egans Gastspiel mit der famosen WDR Big Band hatte ich bereits erwähnt http://lomax.over-blog.de/article-mood-indigo-helge-schneider-kolner-philharmonie-13-februar-2010-44917802.html macht immer noch Spass und bleibt bei mir. 

Der tollen Band Shout out Louds verdanken wir einige wunderbare Hits. Mit "Fall Hard" haben sie einen weiteren geschaffen. Wieder mal bittersüße Texte verpackt in wunderschönen Gitarrenpop. Ein Narr ist der, der das abwertet. Wenn das der Mainstreamstandard wäre, würde es uns allen besser gehen. 

Erwartungsvoll erwarte ich das neue Magic Numbers Album. Das dritte Werk der ausnahmslos genialen Band soll bald erscheinen. Wer die letzten Wochen die Homepage http://www.gorillaz.com/ besucht hat, wird ebenso hysterisch nervös wie ich. Die dort zelebrierte Vorbereitung auf den Erscheinungstermin von Plastic Beach ist aus vielen Gesichtspunkten modern, wenn nicht sogar zeitgemäß. Stylo, die Vorabsingle läuft bereits auf und ab. http://lomax.over-blog.de/article-gorillaz---plastic-beach-43412448.html und jetzt gerade fällt mir auf, dass der Februar dann doch ein echter „Wartemonat“ war. Offensichtlich warten nicht nur die Plattenlabels auf den Frühling. 

Schauen wir also ein wenig in die Zukunft: Beste Möglichkeiten hat die Band Broken Bells. Leider Platte des Monats im Musikexpress. Die schlechteste Musikredaktion Deutschlands hat entschieden. Man muss skeptisch sein. Ich setzte mich aber drüber hinweg und habe die Vorabsingle „The High Road“ gehört. Was ich da wahrgenommen habe, ist tatsächlich spannend und macht neugierig. Brian Burton und James Mercer (Danger Mouse und The Shins) sind natürlich auch alte Recken und zum Teil Helden. Ich meine Herrn Mercer. Der Mann hat Musikgeschichte aufgesogen und gibt sie weiter. Das macht Spaß und Hoffnungsfroh. Unbedingter Anspieltipp. 

Wiederkommenden Lesern wird bekannt sein, dass dieser blog von meiner Seite eine starke Affinität zu dem Haldern Pop Festival hat. Nicht merkwürdig daher, dass ich mit großem Interesse die Neubestätigungen verfolge. Bisher ist das noch nicht viel. Eine Band hat mich bisher abgeschreckt. Aber ich gebe es zu, es ist wegen des Names: Efterklang. So ein Sonntag ist mit viel Zeit ausgestatten und so habe ich mal reingehört. Immerhin auf 4AD rausgekommen. Was ich höre ist schön aber nicht spektakulär ich lasse erstmal die Finger davon. 

Sofort verliebt habe ich mich in das Plattencover der Band The Postmarks. Wenn man sich die Platte Memoirs at the End of The World betrachtet kommt man als Film- und Filmmusikfreund nicht umher einmal reinzuhören. Zuckerweicher Weichspülpop. Erinnert an einige gute Mädchenbands von zwei Jahrzehnten. Klar man muss auch unweigerlich an einige Scorekomponisten denken, aber im Schluss langweilt die Musik doch. Weil sie keine eigene Kraft besitzt. Versucht es mal mit „My Lucky Charm“ auf myspace: http://www.myspace.com/thepostmarks 

Wer auf zuherzen gehende Bläser steht sollte sich Retrospektiv und aktuell mit den Aeronauten beschäftigen. Das neue Album „Hallo Leidenschaft“ ist gerade erschienen und gelinge gesagt, es ist ein Hammer! So steht es auf der Homepage und wer das geliebt hat wird es weiterhin lieben. Wir wollen immer das selben und dann wollen wir es noch mal. Sehr toll! Unbedingt reinhören und überzeugen: Anspieltipp „Immer das selbe“ 

Wer sich verlieren will, aber nicht viel erwartet, sollte es mit der neuen Album Leaf versuchen. Wie immer hörenswert, wie immer speziell für eben die besonderen Anlässe im Leben. Zum Beispiel Sonnenaufgänge oder Picknick am See oder einfach nur die Hand aus dem fahrenden Auto halten und Flugzeug spielen. Sehr schöne, große, melodische Musik.  

Im Zuge von Deckards Wiederaufnahme des Filmmusikhörens will ich natürlich nicht nachstehen und so habe ich mich kürzlich für die Filmmusik zu dem wunderbaren Film Coraline entschieden. http://lomax.over-blog.de/article-coraline-henry-selick-45067159.html 

Be careful what you wigh for, habe ich mir beim laden des Scores gedacht. Mich dann aber zurückgezogen und mir die 32. Tracks angehört. Zuerst einmal müssen die unfassbaren They Might be Giants erwähnt werden, die es noch gibt und sehr viel Film- und Fernsehmusik gemacht haben. Auf dem Score sind sie mit einer 30 Sekunden Nummer vertreten. Dann die Endtitels. Toll und gruselig, aufregend und verstörend. Klassische Horrormotive und ein panisch machender Kinderchor. 

Der Komponist Bruno Coulais ist mir gänzlich unbekannt. Wikipedia hilft weiter und siehe da, er ist erfahren und sehr französisch. Interessierte können den Weg selbst verfolgen. Zusammengefasst kann ich sagen, dass ich großer Fan bin und ich hoffe das ein paar Menschen mir Folgen werden. Das zweite Leitmotiv ist merkwürdig und schön. „The Party“ heißt der Track, der das manifestiert. Abschließend ist das mein Score für den Ende des langen Winters und der kommenden hellen Zeit. Ehe es esoterisch wird:
...abschließend ein Video der lustigsten Videoband auf diesem Planeten: OK GO 

 

 

Bis bald, dann auch wieder tiefgründiger;-)

Alan Lomax

 

 

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