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Musik, Kino, Kultur, Radio


Angel - Philippe Rombi

Veröffentlicht von Rick Deckard auf 30. August 2014, 09:22am

Kategorien: #Orchestrale Musik

Angel - Philippe Rombi

Es ist immer eine Frage der eigenen Sozialisierung. Die (ersten) Jahre, in denen man intensiv mit Musik in Kontakt kommt sind eine prägende Zeit. Dort werden die Grundsteine für die Akzeptanz von Musik in der Zukunft gelegt.

Dank Online-Musik Handel, Streaming Plattformen und YouTube braucht man nicht wie früher in Geschäfte zu gehen, um auf gut Glück eine Musik zu erwerben. Heute hat man die Gelegenheit in unendlich grossen Datenbanken zu stöbern und die Musik v.a. auch probeweise zu hören.

Ich weiss nicht wie es Ihnen geht, aber diese Suche nach Musik in Zeiten des World Wide Web ist eine spannende Angelegenheit. Man stösst auf Musiken, Filme und Komponisten, die man entfernt wahrgenommen hatte oder gar nicht kennt. Diese Möglichkeit zur Entdeckung ist eine Bereicherung und das gilt sicher nicht nur für das Genre der orchestralen Musik.

E.W. Korngold, Max Steiner, Alfred Newman, Komponisten aus der Zeit des "Golden Age", der berühmten goldenen Ära Hollywoods, in der das Studio-System den Ton angab. Wer unter anderem auch mit der Musik dieser Komponisten aufwuchs, der wird später in seinem Leben auch immer wieder auf der Suche nach Musik sein, die ihn daran erinnert oder ähnlich klingt. Kein Wunder, dass es John Williams gelang sich in dier Herzen der Filmmusik-Hörer zu spielen, knüpfte er doch genau an diese Vergangenheit an und das widerrum führte zu einem sensationellen Revival.

Die Musik des französischen Komponisten Philippe Rombi zu dem Film 'Angel' aus dem Jahr 2007 von Francois Ozon erinnert genau an die Filmmusiken dieser goldenen Ära: An deren Melodien, das klassische grosse Sinfonieorchester, überlebensgrosse Emotionen, viel Sentiment und Pathos. Herrlich.

In solchen Augenblicken schliessen sich die Kreise und die positiven Momente und die Glücksgefühle, die sich beim Hören der Musik einstellen, sind nicht nur dieser schönen und berauschenden Komposition geschuldet, sondern auch den Erinnerungen an eine vergangene Zeit.

Rick Deckard

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