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Musik, Kino, Kultur, Radio


Carsten Erobique Meyer macht schöne Musik!

Veröffentlicht von Alan Lomax Rick Deckard Blog auf 31. Januar 2013, 10:16am

Kategorien: #Populäre Musik

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Die Zeiten von International Pony scheinen endgültig vorbei zu sein. Eine neue DJ Koze Platte erscheint im März und Comic DJ, sowie Erobique gehen seit Jahren eigene Wege. Ursprung war ja mal die beste deutsche HipHop Band Fischmob. Beide Bands waren aber viel zu freigeistig, als das man da Schubladen öffnen sollten. Fundamente waren ehr die Unterhaltung, die Harmonie und eine große elektronische Bandbreite.

Vor kurzem habe ich mal wieder den Smashhit „Leaving Home“ gesehen. Seit dem geht er mir nicht aus dem Kopf und das Schönste ist, dass ich permanent dazu –wie die Schulkinder in dem Video– durch die Straßen von Köln und Düsseldorf hüpfe.

Carsten Meyer nun alleine zu qualifizieren ist mühsam. Ein ständiger unruhiger Geist, der macht was er will und dabei unendlich talentiert ist. Ähnlich wie ein Jacques Palminger. Natürlich kennt man sich dort in St. Georg. Beide Entertainer haben bereits zusammengearbeitet. Dieser blog hat bereits vor langer Zeit davon geschwärmt: http://www.lomax-deckard.de/article-wie-soll-es-weiter-gehen-erobique-jacques-palminger-songs-for-joy-38571279.html

Das dieser Carsten Meyer ein besonderer Träumer ist (das Wort Träumer darf man wieder verwenden und es ist ab sofort wieder positiv belegbar und auch von der Indiepolizei freigegeben, ich habe mich erkundigt!), sollte man auf dem famosen, aber seltenen Album „Keil Stouncil à Paris“ nachprüfen. Die Platte ist ein roter Pfaden an schönen Melodiemomenten, ganz ohne Gesang, sehr instrumental und Filmscoremässig.

Wer mal in Hamburg ist und die richtigen Plattenläden besucht oder dem Staatsakt einen Besuch abstatten will, wird dort viel in dieser Richtung finden auch jeden Menge sinnvoller Kollaborationen. Bitte unbedingt Ausschau halten nach „Songs For Joy 2“, mit diesem unfassbaren Cover hier:

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Ist man in diesr Welt von Carsten Erobique Meyer erst einmal eingetaucht, wird es schwer diesen Parcours zwischen Tanz und Melodie wieder zu verlassen. Obwohl es nicht wirklich einfach ist, das gesamt Oeuvre zusammenzubekommen. Auch Biografisch gibt das Internet da wenig her.

Egal, hier geht es nicht nur um Personenkult sondern insbesondere um die „verschiedensten Spielarten beseelter Popmusik“ für Menschen „die den Magic Moment in der Musik zu schätzen wissen“.

Ab und zu wird man überrascht und dann erscheint auf einmal ein Artikel bei taz.de über den „Tastentüftler“ Meyer, den man sehr gerne hier nach lesen kann!   http://www.taz.de/1/berlin/tazplan-kultur/artikel/?dig=2013%2F01%2F30%2Fa0146&cHash=7e27ba4c7ccfc435324c5f8752793635

…im Prinzip sollten Sie nun  Bescheid wissen! Aber Sie sollten den Mann auch einmal live gesehen haben. Ebenso wie der „most hard working Man in German Showbusiness“ Bernd Begemann, scheint Erobique permanent unterwegs zu sein. Seine DJ- und Live-Sets sind legen….. (ich sags nicht!)där und ein Schlag in die Fresse für wissende Fußwipper. Denn hier wird geschwitzt, getanzt und Freude gemacht.

Ein Phänomen dieser Carsten Meyer! Und einer der viel mehr berücksichtigt werden sollte, wenn man über gute Musik spricht!

Bewegt Eure Körper!

Alan Lomax

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