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Adventureland - Greg Mottola

Veröffentlicht von Alan Lomax Rick Deckard Blog auf 23. April 2013, 15:31pm

Kategorien: #Filme

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James hat die Collegezeit hinter sich und freut sich darauf, in Europa auf Entdeckungsreise zu gehen. Doch seine Familie kann ihm weder die Reise noch sein Studium finanzieren, also muss er sich erst einmal einen Job suchen. Doch seine Erlebnisse im heruntergekommenen "Adventureland" übertreffen alles, was er sich hätte ausmalen können.

 

Liest man diese emotionslose Inhaltsangabe, sieht dazu oben dargestelltes Filmplakat und ist vielleicht auch noch Bedenkenträger gegenüber Haptdarstellern wie Jesse Eisenberg (Facebook), Kristen Stewart (Breaking Dawn) und Ryan Reynolds(Green Lantern) so wird dieser Film wohl niemals eine Chance bekommen.

 

Aber wie so häufig in der Popkultur ist alles anders, wenn man sich darauf einlässt. Natürlich ist der Film kein Meisterwerk oder MustSeeMovie im Sinne von Filmkunst oder Wertigkeit einer cineastischen Denkmaschine! Aber er ist auch nicht nur Popcorn bzw. High-School-Drama. Er drückt ein Lebensgefühl aus!

 

Der Streifen ist aber zudem mehr als ein passabler Film über Jugendliche die auf der Suche nach sich selbst sind. Vielleicht ist es sogar einer der besseren Coming-Of-Age-Filme der letzten Jahrzehnte seit "The Breakfast Club" oder "Better off Dead".

 

Lou Reed singt in seinem Song "Smalltown" folgende Zeilen: There is only one good use for a small town, you hate it and you will know you have to leave". Genau so geht es dem jungen Protagonisten James. Der eben nicht am blauen Pacifik oder coolen Michigan See aufwächst, sondern in einem kleinen Kaff in der Nähe von Pittburgh. James liebt Lou Reed, ist ein gut aussehender Nerd und auf jeden Fall ein Intellektueller. Trotzdem nicht abgehoben, sondern ein sympathischer Typ der sich verliebt und tatsächlich fast immer richtig aggiert. Überhaupt sind alle Hauptdarsteller fein gezeichnet und überaus sympathisch. Wenig aufgeregt und überhaupt nicht überzeichnet.

 

Der Film spielt im Jahr 1987 und Yo La Tengo haben die Filmmusik dazu gemacht. Der Pophorizont hält sich präzise an den erzählten Zeitraum. Was den Film nahezu hinreissend macht. Ich möchte diesen Film in meinen Erinnungen bewahren und bin immer wieder auf der Suche nach diesem Stoff, der mich nach wie vor fasziniert.

 

Empfehlenswert!

Alan Lomax

 

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