Lesen hilft!

Da fällt mir ein, Llyod Cole hat sich im April irgendwie in unsere Region verirrt (hoffentlich fällt es dem Management nicht auf), stand gestern schon den ganzen Tag an um Karten zu bekommen, aber der Andrang war gewaltig. Werde heute Nacht vor der Ausgabestelle übernachten. Ich glaube da mache ich mal die Probe auf's Exempel und gebe mich äusserlich als Rumpel-Stuben-Motherfucka zu erkennen, wobei das mit den langen Haaren und der Matte etwas schwer werden dürfte. Aber ich habe noch eine Trendperücke zuhause. Eine solche Tasche habe ich auch und ein paar Platten liegen noch auf dem Dachboden 'rum. Den Gesichtsausdruck übe ich schon mal und auf meinem T-Shirt lasse ich mir in der Lambertistrasse den Ausdruck 'Keine Sorge, kann noch!" aufdrucken.
Perfekt! Vorher lerne ich die Definitionen noch schnell auswendig und dann wird es mir wie Austin Powers auf dem Titelbild seines ersten Filmes ergehen.
Der Vergleich mit den Lebensmitteln ist gar nicht übel. Früher gab es Bier in grünen oder braunen Flaschen, heute sind die quietschbunt und der Inhalt sieht irgendwie kaugummifarben aus. Aber da ja aussen auch Neo-Cola-Sweet-Citrus-Rülps-Beer draufsteht, weiss man sofort was drin ist. ... Ich verstehe! Mann, wenn ich beim Llyod Cole Konzert dann lässig mit so 'ner Pulle am Tresen stehe mit meiner Umhängetasche und den geliehenen Sneakers,..., YoHo!
Ach ja, sollte ich noch Karten bekommen, dann folgt die Konzertkritik demnächst auf Ihrem Blog!
Stay tuned,
Euer junger Padavan,
Rick Deckard
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