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STAR TREK - DISCOVERY (Netflix)

Veröffentlicht von Alan Lomax Rick Deckard Blog auf 15. Oktober 2018, 17:14pm

Kategorien: #Fernsehen

STAR TREK - DISCOVERY (Netflix)

Das Star Trek-Universum ist für mich nicht mehr überschaubar. Während in der Föderation das Weltall Stück für Stück kartografiert wird, geht der Überblick im Franchise verloren. Eher beiläufig erfuhr ich von diesem neuen Ableger und die Reaktion war die gleiche wie immer:"Nicht schon wieder!".

Trotzdem fand die Fernbedienung den Weg in die erste Folge, zu verführerisch die Bilder in den Print Medien, zu verlockend der Trailer. Warum nicht? Das Wagnis wurde belohnt!

STAR TREK: DISCOVERY hält alles bereit, was eine moderne Science Fiction Serie haben muss: Eine spannende und in sich geschlossene Geschichte, ein hoher Produktionsaufwand, ein optisch beeindruckendes Design mit exzellenten  Spezialeffekten und eine geschickte Anbindung an annähernd alle bekannten Versatzstücke dieser erfolgreichen Serie.

Erstaunlich, wie sich der Wandel in den Jahrzehnten vollzogen hat, bedenkt man, was für ein unfassbarer Trash die ersten Folgen zu Beginn mit William Shatner und Co. darstellen. Natürlich waren Technik und Effekte nicht so weit fortgeschritten wie heute, aber was angeblich für die einen "Kult" war, war in Wahrheit Fernsehmüll, der bekannterweise erst durch die wiederholten Ausstrahlungen und die Würdigungen einiger Nerds einen beachtlichen Status erreichte und sich durch die Kinofilme verstetigte. Von Spar Trek zu Star Trek.

In der neuen Serie steht eine Wissenschafts-Offizierin im Mittelpunkt der Handlung, deren Eltern vulkanischen und irdischen Ursprungs sind. Binnen kürzester Zeit muss sie im Kampf gegen die Klingonen unpopuläre Entscheidungen treffen, die sie in grosse Erklärungsnot und Bedrängnis bringen ... und schon ist der Zuschauer mittendrin im Kampf der Föderation gegen die Klingonen. Die optische Darstellung letzterer ist so überzogen, überladen und weicht in so großem Maße von der bisherigen Präsentation der Klingonen ab, dass es eine wahre Freude ist. Selten so abgrundtief häßliche Aliens gesehen!

Die Serie bietet perfekte und kurzweilige Unterhaltung ohne Längen und ohne sinnlose Nebenhandlungen. Keine Figur, die nicht eine Bedeutung für den Fortgang der Handlung hat. Die Handlung selbst ist straff, fantasievoll, von der ersten bis zur letzten Folge packend erzählt und mündet in ein wunderbar pathetisches Finale, so wie der "Trekkie" es gerne sehen will.

Live long and prosperous!

Von der Brücke

Rick Deckard

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