Fontaines D.C. feat. Rosalia - Where Is Gone
Unser Autor Ralph van Dellen (Ewing) ist der Meinung, dass Where Is Gone von der irischen Band Fontaines D. C. der Song des Jahres 2026 ist und weshalb.
Ich lege mich fest: „Where is gone“, eine Zusammenarbeit von Fontaines D.C. mit Rosalia ist der der Song des Jahres 2026.
Eigentlich kein Wunder, wenn die beste Band mit der besten Gegenwartskünstlerin im Bereich Musik zusammenkommt. Aber dennoch nicht selbstverständlich. Sie sind seit Jahren die besten Geschichtenerzähler in den Bereichen Utopie und Dystopie, schwanken zwischen den hopes & fears des Lebens, so wie wir alle und werden dafür sehr geschätzt.
Seitdem James Ford (Arctic Monkeys, Depeche Mode und Gorillaz) die Produktion der Fontaines D.C. Alben übernommen hat, ist die Band sukzessive aus ihrer Nische /Postpunk-Komfortzone gekommen und geht musikalische Wagnisse ein. Mein erster Eindruck des Songs war: das ist der perfekte Song für einen neuen James Bond Film, so perfekt, dass man einen neuen Bond namens „Where is gone“ dafür produzieren sollte. Das würde auch sehr gut in die erzählerische Entwicklung der Bond-Reihe passen. Eine popkulturelle Utopie. Postpunk in cinemascope.
Der Song ringt mir Tränen ab. Das ist immer ein gutes Zeichen, wenn es um die jährlichen Bestenlisten geht. Ein Song zum niederknien, dark and scary and so bright and full-bodied. Mit den Fontaines D.C. können wir in style um die verkommene Welt trauern.
The darkest room
On the brightest day
One dirty trick
And we're away forever
Not a rainy day in sight.
Mit einer Träne im Auge, Ewing
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