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Weezer – Hurley

Veröffentlicht von Alan Lomax Rick Deckard Blog auf 12. September 2010, 12:47pm

Kategorien: #Populäre Musik

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Es gibt US-Amerikanische Bands, die in Deutschland nicht ernst genommen werden. Ich vermute es liegt an den sozio-kulturellen Konflikten. Einige von diesen Bands sind in der popkulturellen Öffentlichkeit weites gehend vergessen. Einige immer noch in unseren Herzen und andere immer noch fleißig am machen. 

So z. B. Weezer die im artigen 2-jahres Abstand ein großartiges Album nach dem anderen abliefern, es dabei immer wieder schaffen permanent in meinem Bewusstsein zu bleiben, da ich sie auch immer hören muss. Weil sie soviel Spaß machen. 

Rivers Cuomo der immer noch wie ein klassischer Highschool Nerd aussieht, aber in Wirklichkeit ein gefährlicher Mann ist, wuchs zwischen hartem Rock und zarten Harmonien auf. Weezer haben immer mehr eine klare Ansage in Richtung hartem Rock, als zum Punk gemacht. Wunderbare Mehrstimmige Gesänge, verwachsene Melodien und zum größten Teil hervorragende Textliche Beobachtungen wurden vermischt und sind so immer noch auf der Agenda. 

Das achte Album wird viele alte Verehrer zurück auf den Plan rufen. Denn „Hurley“ ist ein warmes, schönes wundervolles agiles Weezer Album in bester „Pinkerton“-Tradition geworden. Kritiker werden der Scheibe Eingängig vorwerfen, ich singe lieber mit und stelle mich schützend vor Jorge Garcia der das Plattencover ziert. Jorge Garcia? ...genau der wunderbare Schauspieler („Alter“) aus Lost, der den Hurley spielt. Eine sehr schrullige und liebevolle Huldigung an die beste aller Fernsehserien, aber auch an einen Charakter der Weezer besser beschreibt, als alle Musikschreibenden Menschen das je zusammenbringen können. 

Als Beweisführung und Anspieltipp sei unbedingt „Unspoken“  empfohlen. Lax: „Da ist sofort alles klar“. Alte skeptische Weezerfreunde: ...als nächstes biete ich Euch „Ruling Me“ an. Ich wette, dass Eure ganzen Neuerwerbungen in Richtung Interpol, Arcade Fire und 1000 Robota in den Hintergrund Eurer Musikzimmer treten werden und die volle Freude an der Musik wieder in den Vordergrund tritt. So einfach ist das mit Weezer. 

Das Rivers Cuomo ein merkwürdiger Typ bleibt, beweist er dann mit dem Coldplay-Cover von „Viva la Vida“ nur auf der Deluxe-Version) in fast erhfürchtiger Darbietung. Das macht natürlich Kopfschmerzen und insbesondere nach dem ersten Hören des ganzen Albums bleiben bei dieser feisten Ideen jede Mengen Fragen zurück. Aber Cuomo ist ein gefährlicher Mann, auch wenn er nicht so aussieht! Aber man sollte nicht immer alles überwerten, oder doch? 

Liebe Grüße an Brandon Flowers, MGMT und Lady Gaga! Alan Lomax


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