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Vergessene Helden – Chevy Chase

Veröffentlicht von Alan Lomax Rick Deckard Blog auf 9. Dezember 2011, 13:46pm

Chevy-Chase-1-.jpg

 

Sie kennen das bestimmt! Da gibt es diesen einen Onkel im Familienkreis. Nennen wir ihn Onkel Manfred! Eigentlich ein uns völlig unbekannter Mann. Summiert sieht man sich vielleicht 20 im Leben. Meist auf Familienfeiern, aber in Wirklichkeit weiß man gar nichts über ihn.Wahrscheinlich noch nicht einmal, was Onkel Manfred beruflich macht. Trotzdem ist die Freude ihn zu sehen, immer groß. Ein herzliches Hallo, vielleicht eine Unterhaltung, ansonsten unbeschwerter Spaß, gemeinsamer Alkohol und vor allen Dingen viel gemeinsames Gelächter. Es ist der freundliche Onkel, das unbekannte Wesen.

 

Genau wie Chevy Chase! Jedes Jahr wieder sehe ich ihn in dem legendärsten aller Weihnachtsfilme: „National Lampoon’s Christmas Vacation“. Lesen Sie auch hier:

http://www.lomax-deckard.de/article-schone-bescherung-63691915.html

 

Dann erinnere ich mich noch gerne an das gemeinsame Paul Simon Video zu „You Can Call Me Al“ in dem Chase nicht nur seinen großartigen körperlichen Witz zeigt, sondern auch vermuten lässt, dass es sich hier um einen „New York Intellectual“ handelt. Mal sehen:

 

 

Chase wurde 1943 in New York geboren. Er war Autor für das unvergessene Comicmagazin MAD und später natürlich Mitglied der wohl legendärste Ära von Saturday Night Live.

 

Filme wie Caddyshack, Spione wie wir (unbedingt mal wieder sehen), die Fletch-Reihe und natürlich die National Lampoon Komödien machten ihn bekannt, hievten ihn aber nicht Himmel der Unsterblichkeit. Was zum größten Teil daran liegt, dass seine Filme in Deutschland nur wenigen Videokassettenfreaks bekannt geworden sind.

 

Und das ist doch sehr schade, denn sicherlich gibt es noch mehr Menschen die über solche Dialoge, wie diesen hier lachen möchten: „Ich heiße John McPimmel“ / „Ein interessanter Name“ / „Ja, deutsch, schottisch“.

 

Was wäre aus Chase und aus einem der besten Filme aller Zeiten „American Beauty“ geworden, hätte er anstatt Kevin Spacey, die Rolle des Lester Burnham angenommen?

 

Leider hat Cornelius Crane Chase -seine humorige Oma aus guten Verhältnissen nannte ihn schliesslich Chevy- in letzter Zeit einige Tiefpunkte was Drogen- und Alkohol angeht. Sieht man aktuelle Bilder ist man ehr schockiert, bei genaueren Hinsehn erkennt man aber den guten alten bissigen, vielleicht altertümlichen humorigen Onkelblick.

 

Vor kurzem ist der Film „Hot Tub“ auf DVD erschienen. Der deutsche Titel „Der Whirlpool…ist’ne verdammte Zeitmaschine“ gibt einen Hinweis auf die Handlung. Die Reise in die achtziger Jahre bringt einige Schauspiellegenden zusammen unter anderem auch unseren Lieblingsonkel Chevy Chase. Wie schön es wäre, wenn es doch mal wieder mehr von diesen Komödien geben würde.

 

„Elendes Lichtergesindel“ (Clark Griswold während des zusammen treten eines Plastikweihnachtsmann und Rentiers)  

 

Alan Lomax

 

Lesen Sie auch:

 

http://www.lomax-deckard.de/article-vergessene-helden-bill-murray-57226731.html

 

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