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Tomb Raider (2018) - Erinnerungen an Lara Croft

Veröffentlicht von Alan Lomax Rick Deckard Blog auf 25. Dezember 2018, 13:49pm

Kategorien: #Filme

Tomb Raider (2018) - Erinnerungen an Lara Croft

Lara Croft ist Kult und popkultureller Klassiker zugleich. Ich erinnere mich sehr gut, Lomax war ein grosser Fan dieses Spiels, wie ich einmal versuchte die erste Aufgabe in einer Mission zu lösen und nach etlichen Versuchen frustriert aufgab. Der Schwierigkeitsgrad war zu hoch und ich widmete mich Strategie- und Aufbauspielen. Die Erinnerungen an Lara Croft und TOMB RAIDER bleiben bestehen.

Keine der Verfilmungen habe ich bisher gesehen, auch nicht die bislang bekannteste mit Angelina Jolie, der Trash Faktor war mir stets zu hoch, handelte es sich doch um Verfilmungen eines Konsolen-Spiels.

Ein Grund sich die 2018 Version anzusehen war schnell gefunden: Alicia Vikander. In dem grossartigen Ex Machina hat sie mich das erste Mal mit ihrer Kunst beeindruckt und diese Performance war seitdem hängen geblieben. Bei der Besprechung dieses Films sollte man Milde walten lassen bei Anspruch und Handlung. TOMB RAIDER ist ein klassisches "Popcorn-Movie", gemacht zu reinen Unterhaltungszwecken ohne weiteren Sinn (und Verstand), die Handlung ist, wie so häufig, vorhersehbar.

Was also ist reizvoll daran?

Der Reiz liegt bei der Titelfigur und Befriedigung der Neugier, wie die Macher die Figur der Lara Croft auf die Leinwand übertragen haben könnten. In beiden Punkten kann TOMB RAIDER voll punkten. Alicia Vikander liefert eine physisch spektakuläre Performance ab, die für den Oscar nominiert werden sollte. Sie rennt, springt, kämpft, klettert wie keine Zweite und bereitet allen Bösewichten das Garaus. Vikander dabei zuzusehen ist eine wahre Freude, selten eine Frau in der Titelrolle mit soviel Power und Durchsetzungskraft gesehen - mehr davon! Ein amüsanter Nebeneffekt ist noch erwähnenswert, dass sich nämlich Vikander in die Riege der Stars einreiht, die das kunstvolle Overacting perfekt beherrschen, das macht sich in diesem Fall insbesondere bemerkbar in den physisch anspruchsvollen und aufreibenden Sequenzen: Vikander übertreibt sensationell gut.

Die Hauptdarstellerin punktet auf voller Länge!

Die Umsetzung ist den Machern ebenfalls gelungen. In nahezu jeder Action-Szene ist das Spielprinzip optisch sichtbar, egal ob in der Großstadt, im Dschungel oder in der riesigen unterirdischen Grabanlage. Stets wird einem die spezielle Kinetik eines Konsolenspiels vor Augen geführt.

TOMB RAIDER war eine kleine Überraschung und empfiehlt sich als Late Night Movie ab 00:00 Uhr. Der Film ist phasenweise spannend und liefert - erstaunlich - gute kurzweilige Unterhaltung! Alle weiteren Schauspieler haben keine Bedeutung und wären beliebig austauschbar, die Musik von Junkie XL ist unterhaltsam, das Setdesign bei den Innenaufnahmen und unter Tage billig, ansonsten einer Produktion dieser Größenordnung angemessen.

Aus London,

Rick Deckard

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