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Musik, Kino, Kultur, Radio


JAMES BOND Teil 24 - SPECTRE / Versuch eines Gespräches mit Rick Deckard

Veröffentlicht von Alan Lomax Rick Deckard Blog auf 30. November 2015, 17:04pm

Kategorien: #Filme

Stimmt so! Bitte stehen bleiben...

Stimmt so! Bitte stehen bleiben...

James Bond Filme und deren direkte Universen bzw. Subkulturen, dass waren bis dato. Themen für Rick Deckard! Sucht man auf diese mBlog dazu Einträge findet man alleine über 24 Berichte in denen der Begriff "Bond" von Deckard benutzt wurde. Es sind somit nicht nur die Vorberichterstattungen = Vorfreude und die Nachberichterstattungen = Bestätigung, sondern auch übertragenes Wissen in viele Filmreihen der C- und D-Filmwelt und natürlich sein unbeirrbares und gereiftes Wissen um die Musik (Soundtrack) und die Partituren (Scores) der weltweit längsten und erfolgreichsten Filmreihe.

Rick Deckard liebt Helden. Egal, ob diese in hautengen Kostümen, in eleganten Anzügen oder totschicken Ninjasuits rumlaufen. Hauptsache sie sind souverän, überlegen und haben das gewisse Etwas. Lassen wir mal die Trashironisierung á la Steven Seagal bzw. im Sinne des John Milius beseite und konzentrieren und uns auf die Hauptmotive, die ihn dazu anleiten. Und ohne all zu analytisch vorzugehen, fällt es einfach, zwei Gründe zu finden die ihn dazu anleiten: Es sind einerseites die Bewegungen (ja Sie hören richtig) des Hauptprotagonisten und es ist die somit auch immer der Held als Identifikationfigur mit seinen Fähigkeiten und einer etwas romantischen Sichtweise (die komplizierter wäre zu erklären), die ihn begeistert. 

Dies alles liebe Leser soll reichen, um zu erklären warum Rick Deckard ein James Bond Fan ist, denn es fasst zusammen, was wichtig ist um zu verstehen, dass er dieser Reihe niemals absagen wird und warum er dem neuen Film SPECTRE bisher nur bedingt begegnet.

VIelleicht noch ein Wort zum Schutz der Person Rick Deckard, der nicht nur mein Blutsbruder ist, sondern durch den auch der gleiche Rollfilm läuft wie bei mir, abgesehen von einigen unergründbaren Spulen: Deckard liebt das Kino wie kein Zweiter. Wobei für ihn nicht nur (!) der Film an sich das bewegende Element seiner Faszination ausmacht, sondern der gesamte Akt des Besuches eines Kinos. Bereits Stunden/Tage (?) vorher wägt er ab, welches der richtige Moment sein könnte, damit der Besuch im heiligen Tempel = Kino der richtige sein könnte. Also wann der Moment ist, in dem seine eigene Verfassung, die der Mitbesucher, der Technik, der Tageszeit, der des gesamten Universums der richtige ist, damit das Ereignis Kinobesuch auch, dem richtigen und besonderen Moment unterliegt.

Der richtige Filme, die richtige Technik, die richtige Handlung, Schauspieler, Kintop, eben alles was dazu gehört spielt eine große Rolle für ein perfektes Kinoerlebnis! Die richtige Konstellation der Kinosterne sozusagen. Aber wehe dem, irgendein mieser Zufall oder etwas unkontrollierbares geschieht, dann kann auch der beste Filme, für immer vergessen sein.

Verstehen Sie mich nicht falsch. Der Mann ist nicht nachtragend und schon gar nicht oberflächlich beiseite legend. Nein, es ist eigentlich ganz einfach: Er hat eine fast religiöse Beziehung zum Kino, auch wenn ihm der Glaube im Sinne einer Überzeugung an einen Gott missfällt und hier wohl von einer Überzeugung an etwas Wahrhaftiges gesprochen werden muss.

Lange Rede. kurzer Sinn! Ich wollte der Frage nachgehen, wie Rick Deckard wohl den neuen James Bond Film SPECTRE findet? Und diese Frage die ich mir selbst über meinen Kompagnon auf dieser Seite hier stelle, ist absolut berechtigt, wenn man den neuen Bond Film gesehen hat und Rick Deckard, vielleicht NICHT kennt!

Denn in der Welt des James Bonds wie Ian Fleming ihn sah, machen sich krasse Veränderung breit! Und um diese hier aufzuführen und Deckard persönlich zu fragen, wie er diese findet, werde ich ein mittelfristig dauerndes Interview mit dem Kino- und James Bond Liebhaber Rick Deckard anzetteln. Ich vermeide also die übliche kritische oder euphorische Berichterstattung und steige mit der grundlegenden Frage an den Maestro ein:

ALAN LOMAX: Mr. DECKARD haben sie den neuen James Bond Film SPECTRE bereits gesehen? Wenn ja, wie ist Ihr gesamt Urteil des Filmes? Wenn nein, warum nicht?

...lesen Sie spätestens, dann weiter, wenn Rick Deckard geantwortet hat....

Anmerkung des Autors: Äh, in der Tat ein etwas lästiger Weg, im Zeitalter von Sozialen Netzwerken, einen solchen Dialog zu führen! Aber es ist nicht nur ein dokumentarischer wichtiger Ansatz, sondern vielleicht auch die Entdeckung der Notwendig oder eben der Unwichtigkeit, die Serie James Bond fortzuführen, wenn das Gespräch so verläuft, wie ich es mir erhoffe! Sie erfahren hier also nicht weiter, als die Antwort auf die Frage: "Macht es noch Sinn, diese Filmreihe fortzusetzen?" ...und das ist ja wohl mal ein Hammer! Oder?

Empfohlene Links:

http://www.lomax-deckard.de/2014/12/spectre-james-bond-007-craig-gegen-waltz.html

 

http://www.lomax-deckard.de/article-skyfall-von-sam-mendes-james-bond-ist-auf-dem-richtigen-weg-112583522.html

 

http://www.lomax-deckard.de/article-29560820.html

 

http://www.lomax-deckard.de/article-die-derek-flint-filme-59153705.html

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Rick Deckard 12/03/2015 17:44

Mr. Lomax (der Name wäre auch perfekt für einen Bond-Bösewicht!) ;-D

Welche Ehre!
Selbstverständlich wird der "Versuch" aufgenommen und das Gespräch öffentlich an dieser Stelle fortgesetzt. Am kommenden Wochenende steht der Besuch von SPECTRE an. Im Anschluss hieran werde ich die Konversation fortsetzen.

Warum ich Helden verehre, haben Sie vorzüglich herausgearbeitet und so ist es auch. Über die Bewegung definiert sich schliesslich nicht alles, aber so doch vieles. Achten Sie beim nächsten Kinogang auf die Körpersprache der Helden. Clint Eastwood in diesem Zusammenhang sei zu erwähnen, aber auch und selbstverständlich Bond.

Hier gibt es graduelle Unterschiede in der Physis der Bond Darsteller: Connery äusserst viril und knallhart, Moore äusserst Dandyhaft und elegant, Brosnan meisterhaft in der Körpersprache in Bezug auf Over-Acting (achten Sie mal darauf, wie er aus dem chinesischen Meer kommend auf einer Leiter zu Boden tritt, nachdem er seiner Bewachung entflohen ist in 'Die Another Day').

Und jetzt Craig. Ganz ehrlich: Nicht "mein" Bond, aber trotzdem ein würdevoller Vertreter, wobei er eben die Aura des "Helden" Bond zum bröckeln bringt, was mir bei BOND nicht gefällt. Das hat mich auch ein wenig bei Skyfall verärgert. Craig lacht so gut wie nie, ist durchtrainiert und wirkt stets ein wenig neben sich stehend (als Bond).

Sie kennen mich und Sie haben recht: Es gilt DEN Moment für einen Kinobesuch abzupassen, dann kann vermutlich ein noch so schlechter Film vielleicht gut sein.

Ja, auch bei SPECTRE haben Sie recht: Ich war am zweifeln, denn was sollen die Macher auch stets neues erfinden, irgendwann ist die Geschichte auserzählt und es würden nur noch exotische Neuerungen oder Absonderlichkeiten helfen, doch dagegen sträuben sich die Briten traditionell immer schon.

Stellen Sie sich einmal vor ein Steven Spielberg, Michael Mann, Martin Scorsese (!) oder vielleicht auch ein Q. Tarantino würden einen Bond drehen! "Oh my goodness" würden die Briten da wohl sagen, aber ein Versuch wäre es wert.

Um Ihre Frage zu beantworten:

NEIN. Ich habe SPECTRE noch nicht gesehen, werde es aber tun und Ihnen gebührlich und erstklassig antworten.

Ich bin nun gespannt, weil SIE den Hype durch diesen Beitrag jetzt wieder entfacht haben :-D

Übrigens: Habe gestern die restaurierte Fassung von 'M' von Fritz Lang auf arte gesehen: Was für ein überragender und in jeder Hinsicht meisterhafter Film und was für ein furios agierender Peter Lorre. Lorre ist übrigens ganz gross in diesem Film. Erinnern Sie sich, wie wir eine Zeit lang über ihn "gelacht" haben? Sensationell. Ein echtes (!) Meisterwerk.

Alan Lomax Rick Deckard Blog 12/04/2015 21:26

"Da!" "Der Mann da, ist der Mörder!" Weltklasse! Was für ein Film!

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